USER-NEWS - Workshop
DREHBUCH WORKSHOP
Klassische und moderne Dramaturgie
Held, Konflikt, Wendepunkt, Ziel... sind das die Zutaten einer erfolgreichen Dramaturgie? Oder wollen Zuschauer eher unkonventionelle Filme, die darauf verzichten? „Klassisches“ contra „episches“ Erzählen? Moderne Filme sind häufig komplexer. Sie arbeiten mit Mischformen, kombinieren Elemente der klassischen Drei-Akt-Struktur mit bekannten Genrekonventionen und den Techniken einer offenen Erzählform.
Dieser Kurs richtet sich an alle Drehbuch- und Filminteressierten, die neugierig sind, sowohl die klassischen als auch die modernen Erzählformen des Films kennen zu lernen. Ziel des Kurses ist es, grundlegende dramaturgische Kenntnisse zu vermitteln und unseren Blick für die unterschiedlichen Möglichkeiten zu schärfen, wie wir eine Geschichte erzählen können.
DAS THEMA
Was ist ein Thema? Wie kann man das Thema nutzen, um eine Geschichte „von innen heraus“ zur organisieren?
DIE GESCHLOSSENE ERZÄHLFORM
Wie ist die „geschlossene“ Drei-Akt-Struktur aufgebaut? Was sind ihre Grundmuster, wie Protagonist, Antagonist, Set-up-Point, Plot-Point, Ziel, Kausalität, Haupt- und Nebenhandlung, dramaturgische Bögen, Aufbau von Konflikten, Einsatz von Hindernissen etc.?
DIE OFFENE ERZÄHLFORM
Mit welchen Prinzipien arbeitet die „offene“ Erzählform? Was ist das Geheimnis von Filmen, die auf eine klare Storyline, auf einen Helden, sogar auf ein Sujet verzichten? Wie können wir mit Hilfe von „Reihenbildung“ eine Geschichte konstruieren? Was ist die Episoden- und die Zufalls-Struktur, Multi-Perspektivität etc.?
GENRESTRUKTUREN UND MISCHFORMEN
Wie können wir die Stereotypen eines Genres so einsetzen, dass sie unserem Film einen frischen, unverwechselbaren Ton verleihen? Wie können wir die verschiedenen Erzählformen kombinieren, um einen eigenen, individuellen Stil zu finden?
Teilnehmer haben die Gelegenheit, eine Inhaltsangabe ihres Films mitzubringen und diese im Kurs weiterzuentwickeln.
29.-31.01.2012 (Freitag - Sonntag) 10 - 18 Uhr.