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SCHWARZWEISSES MADE IN GERMANY

Das Afrikabild im deutschen Dokumentarfilm

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Befreien Sie Afrika! von Martin Baer

gepostet von: Katja Silberzahn
Rubrik Veranstaltung
Ort: Linden-Museum Stuttgart
Beginn 22.03.2012
Ende 23.03.2012

Seit jeher hat der "Schwarze Kontinent" Filmemacher in seinen Bann gezogen. Auch der Mythos der deutschen "Kolonialidylle" war hier lange Zeit vorherrschend. Dieser verzerrte Blick erschwerte ein objektives Bild. Es entwickelten sich Stereotypen über Afrika, die wir bis heute in den Medien finden können. Das HAUS DES DOKUMENTARFILMS veranstaltet am 22. und 23. März 2012 im Linden-Museum Stuttgart die Tagung "SCHWARZWEISSES MADE IN GERMANY – Das Afrikabild im deutschen Dokumentarfilm".

Bei der Veranstaltung sollen dokumentarische Formate zum Thema diskutiert werden, die eine voreingenommene Sichtweise der Zuschauer belohnen oder entlarven. Auch soll u.a. geklärt werden, ob eine objektive Berichterstattung über Afrika überhaupt möglich sein kann. Forscher und Filmemacher treten gemeinsam in diesen Diskurs und versuchen, eine Brücke zwischen den Vorurteilen und der Realität zu bauen. 

Es referieren und diskutieren u.a.:

  • Martin Baer, Filmemacher und Produzent - Wir zeigen seinen Film "Befreien Sie Afrika!" in voller Länge zum Einstieg in das Thema.
  • Dr. Wilma Kiener und Dieter Matzka – Die beiden Regisseure stellen ihren neuesten Film „Burger Highlife Explosion!!!“ vor und sie befassen sich u.a. mit dem Perspektivwechsel emigrierter Afrikaner.
  • Im Panel "Afrika im deutschen Dokumentarfilm" sprechen die Filmemacher Peter Heller, John Kantara, Helmut Schulzeck, SWR-Filmautorin Susanne Babila, Benjamin Kahlmeyer und Martin Baer über ihre Erfahrungen. Im Anschluss zeigen wir "Kolonialmama" (Peter Heller, 2008, 75 Min.).
  • Der Afrika-Referent des Linden-Museums, Dr. Hermann Forkl, berichtet über den ghanaischen Philosophen Anton Wilhelm Amo, der im 18. Jahrhundert in Deutschland Karriere machte.
  • Im Panel über "Afrika in den deutschen Medien" wollen wir der Frage nachgehen, wie die Berichterstattung in TV, Print, Werbung und Internet stattfindet und wie heutzutage mit dem Thema Rassismus in den neuen Medien umgegangen wird.

Als Highlight des ersten Tages zeigen wir im Rahmenprogramm Ralph Giordanos zweiteilige Fernsehproduktion "Heia Safari – Die Legende von der deutschen Kolonialidylle in Afrika" (WDR, 1966, 90 Minuten). Am zweiten Tag wird Dr. Hermann Forkl nach dem offiziellen Programm eine Führung durch die Afrika-Abteilung des Linden-Museums anbieten.

Tagungsgebühr:
Beide Tage 30 Euro (ermäßigt 20 Euro)
Tageskarte 20 Euro (ermäßigt 15 Euro)

Kontakt:
HAUS DES DOKUMENTARFILMS
Europäisches Medienforum e.V.
Mörikestraße 19
70178 Stuttgart
Tel: 0711 – 99 78 08 0
Mail: hdf@hdf.de

 

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