"Morgenstund hat Gold im Mund", sagt man, doch an diesem Morgen bleibt nur ein fahler Geschmack an seinem Gaumen haften. Wie sie in seinem Bett liegt, riecht und aussieht, weckt in ihm das Bedürfnis sie los zu werden. Doch sie reagiert nicht. Panik wächst in ihm, dass sie nie wieder aufwachen werde. Aber sie scheint die Beziehung aktiver zu gestalten, als angenommen, und rächt sich für sein Verhalten. Ob nun Narziß oder Goldmund; die Absurdität seiner Launen ist zum Lachen, so dass ihm der fahle Geschmack im Mund vergeht.